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Mittwoch, 4. Mai 2016

Jabber und Sip taugen (noch) nicht als Skype und Co alternativen.

Skype macht bei mir und den Gesprächspartnern gerne Faxen. Das Video Signal verschwindet mal einfach so, die Verbindung Qualität ist sehr schwankend und auf Linux braucht die alte Skype Version anscheinend richtig Leistung mit Manjaro. Zumindest wird der Rechner immer verdammt schnell warm sobald ein Videoanruf gestartet wird. Im Internet habe ich nun ein wenig gestöbert was so an Alternativen für Skype aktuell sind die auch für Linux verfügbar sind und das Ergebnis ist sehr dünn. Noch dünner wird es wenn man gerne auf so Private Sachen wie Email oder Telefonnummer verzichten will. Viber war so zum Beispiel weg wegen der Telefonnummer, Google Hangout wegen der Email und ooVoo gibt es nicht für Linux.
In den Linux Kreisen wird am liebsten auf SIP und XMPP (aka Jabber) gesetzt. Diese hab ich mir mal angeschaut und muss sagen: "Ist zwar nett, aber beide haben aus verschiedenen Gründen nicht das Zeug zur Alternative."
Fangen wir mit Jabber an. Jabber oder auch XMPP ist so eigentlich das bekannteste Protokoll. Viele haben es mal genutzt, wenn auch eher unterbewusst, weil Facebook bis zum 30.April 2015 noch auf XMPP als Chat Protokoll setzte. Auch so Email Anbieter wie zum Beispiel mail.de bieten mit der Email eine XMPP Adresse an, aber ich rate davon ab aus dem Grund, dass so eine Adresse in Falschen Händen vielleicht auch dazu genutzt werden kann ein paar Spam Mails zu bekommen. So habe ich mal aus reinem Spaß getestet wie man mit seinem Jabber Account ein Profil online gestalten kann, mit dem Ergebnis das es mit Spam geflutet wurde als es über Google gelistet wurde und das größtenteils von Nutzer aus Russland. Doch woran hakt es bei XMPP? An guten, einfachen & funktionierenden Programmen die untereinander Kompatibel sind. Ich hab keine Voice oder Videoverbindung von Linux zu Android hinbekommen, weil es da Probleme macht. Auch ein Android zu Android war nicht Möglich, da die Apps zwar auf dem Smartphone gehen, aber nicht für das Tablet Optimiert sind. Vielleicht liegt es aber auch nur daran das mein Samsung Galaxy Tab keine Front Kamera hat und allgemein Tablets weniger für so ein Schnick Schnack genutzt werden und die Entwickler deswegen sagen: "Tablets? Nein, Danke!" Dafür funktioniert das Texten sehr gut. Fazit: Wer XMPP zur Privaten Nachrichten Alternative nutzen will kann es gerne machen.
Was ist aber mit SIP? SIP ist eigentlich genau für das Spezialisiert was Skype so bekannt macht. Telefonieren und das gegebenenfalls mit Video. Warum nur gegebenenfalls? Nun mir wurde der Dienst Ostel ans Herz gelegt, weil sie Wert auf die Privatsphäre der User legen. Nun in den FAQ von Ostel steht folgendes zu diesem Thema.

Can I make video calls?

Yes! This is a feature we're currently debugging. Stay tuned for secure video calls!
 Auch das Senden von Nachrichten macht eher Probleme, da die Nachrichten bei mir nicht auf einem anderen Account angekommen Beziehungsweise gesendet werden. Es gibt ja aber noch andere Dienste zum Beispiel Linphone oder Ekiga, die Untereinander auch Nachrichten Senden und Empfangen und auch Video Senden und Empfangen sollten, aber wie hoch sind da die Chancen das sich die Leute mit sowas auseinander setzen wollen auch wenn zum Beispiel die Deutsche Telekom mit Magenta Eins auch auf SIP setzt und es viele weitere Dienste gibt die das Telefonieren ins "Festnetz" via SIP Ermöglichen. Hier wären wir wieder bei dem Thema: Will ich meine Telefonnummer zum Beispiel mit Fremden teilen und funktioniert dort auch das Senden von Nachrichten und Video oder ist das auch eher eingeschränkt auf Voice Only?

Mittwoch, 6. April 2016

Was wäre wenn... Facebook, Whatsapp & Skype auf einmal weg wären.

Ihr kennt das vielleicht. Seiten oder Dienste die man früher genutzt haben gibt es heute nicht mehr. Hier ein paar Beispiele. SchülerVZ, Gametrailers, MSN & Rapidshare gibt es alle nicht mehr. SchülerVZ hat den Kampf gegen Facebook verloren. Gametrailers musste sich Twitch und Youtube geschlagen geben. MSN ist nun Skype und Rapidshare wollte ein legaler Clouddienst werden, war aber leider zu sehr von der Filesharing Szene abhängig und ging Bankrott.
Doch nun wandern viele den jetzigen Riesen die Nutzer davon. Facebook und Google kaufen dann vielleicht mal gerne die Konkurrenz auf oder erweitern ihr Nutzerportfolio. So zum Beispiel Facebook mit Oculus Rift, die nun sehr unbeliebt ist weil sie eine Datenbrille ist und dieses Projekt wurde vor der Übernahme von den Leuten auf Kickstarter supportet. Ein herber Schlag für diese Leute die nun eher weniger Freiwillig ihre Daten an Facebook weiterleiten. Doch gehen wir jetzt mal vom Schlimmsten Fall aus. Wohin sollen wir hin wenn diese Dienste ausfallen und nie mehr wieder kommen?

Fangen wir mal mit Whatsapp an. Für diesen Dienst gibt es gefühlt Millionen Alternativen aber nur wenige Nutzer für diese Alternativen. Ich bevorzuge den Dienst Telegram, weil man den auf jeder Plattform nutzen kann und im Vergleich zu Whatsapp Extras wie: Sticker, Bots (die bestimmte Sachen können oder man sich selber einen Programmieren kann) & man muss nicht unbedingt seine Telefonnummer an andere weitergeben um mit ihnen zu Chatten, denn es gibt ein Username für jeden. Es gibt aber auch andere die mögen Signal, weil es eine Ende zu Ende Verschlüsselung hat. Weitere Alternativen sind unter anderem: Line, Viber, kik oder ICQ.

Skype hat ein Problem. Whatsapp rückt im auf die Pelle mit seinem Whatsapp Call. Facebook nutzt im Messenger auch Videocall's also warum noch Skype nutzen? Doch es gibt ein Paar weitere Alternativen, die wurden oben unter anderem schon genannt mit ICQ & Viber. Ich kenne Leute die fahren auch total auf ooVoo ab, was ich nicht verstehe. Es hat zwar nette Filter aber vieles Kostet Geld und dann ist dieser Dienst sehr Penetrant mit Werbung. Interessanter finde ich Linphone den um diesen Dienst zu nutzen muss man nicht mal Linphone selber nutzen sondern es soll jeder SIP fähiger Dienst gehen. Dazu später mehr.

Jetzt kommen wir zur Königsdisziplin. Wohin soll ich wenn Facebook verschwindet? Tja man hat eigentlich nicht soviel Auswahl. Google+ oder der russische Dienst Vkontakte der aber auch auf Deutsch verfügbar ist. Path ist zwar auch noch da, aber leider nur Mobil Nutzbar.

Tja also das war es... für Anfänger, denn für folgendes braucht man ein wenig Interesse um sich damit auseinander zu setzen.

Sonntag, 3. April 2016

Facebook. Warum löscht du nur langsam oder überhaupt nicht?

Facebook hat ein Problem in Deutschland (und vielleicht auch in anderen Ländern). Viele seiner Nutzer haben leider die Bildung aus Scripted Reality Sendungen im TV. Es ist wichtiger was gestern im TV war als das was vielleicht vor 70-80 Jahren in Deutschland passierte. Nicht umsonst empfehle ich vielen Leuten die Seite "Zuerst Denken dann klicken" zu folgen. Es hat einen Grund, denn viele Leute klicken einfach JEDEN SCHEIß an. Manche haben dann einen Virus auf dem PC und andere ein Postfach voll mit Spam.
Aber das stört mich eher weniger. Eher finde ich es nervig das in meiner Timeline so Posts wie:"Markiere jemanden der gerne Popelt :P.", "Markiere jemanden der sich heimlich den Finger in den Po steckt. :'D." Hier zeigt sich mal wieder wo sich die Intelligenz befindet. Im Englischen Bereich habe ich sowas bis jetzt nicht wirklich gefunden. Ich gebe auch zu, dass ich dort nicht so fleißig bin danach zu suchen. Bei so einem Scheiß der aber zum Teil wirklich nichts auf Facebook oder anderen Seiten zu suchen hat gehe ich nur noch über die Methode Melden voran. Dabei ist mir es egal ob der Ersteller des Beitrages es aus Spaß oder sogar Ernst diesen Beitrag gepostet hat. Genau das gleiche Problem haben wir mit Rechtsradikalen Material. Satire wird gelöscht. Ernsthafte Beiträge von AFD, NPD und co bleiben bestehen.
Doch wie lange braucht Facebook für so ein Report?
Wie man sieht ein Post gegen so ein "Verstörendes Bild" hat 7 Tage gebraucht. Genug Zeit für so manchen den Post von alleine zu löschen wenn man weiß, dass KÖNNTE gelöscht werden. So kann man sich einer Gesamten Löschung der Seite oder des Profiles entgehen. Sowas kann man bei einer One Man Army verstehen aber NICHT bei Facebook. Hatte das ganze Deutsche Team bei Facebook etwa Oster Urlaub? Immerhin hört oder sieht man das Nacktbilder noch am selben Tag gelöscht werden. Rechtsextremes Zeug kann zwischen 12-50 Stunden Bearbeitungszeit in Anspruch nehmen. Aber 7 Tage finde ich jetzt echt ein wenig zu krass. Es gibt bei Facebook ein Feature das hat eine eigene App (leider). Das nennt sich Messenger. Damit versendet man so Posts via Privat Nachricht und nicht die ganze Welt sieht was man über seine Freunde so denkt. Wie finden es Frauen wenn man aus einer kleinen Racheaktion sie zum Beispiel in einem Post verlinkt der heißt: "Markiere jemanden der jeden Tag einen neuen Partner hat." Das gefällt vielen sicher nicht. Aber denkt besser nochmal nach ob ihr wirklich eure Freunde bei jedem Scheiß markieren müsst und nicht mal lieber sie per Nachricht freundlich darauf hinweist.

Mittwoch, 10. Februar 2016

Let's go dezentral?

Wir alle tun es mehr oder weniger Freiwillig. Wir geben unsere Daten einem oder mehrere Unternehmen. Google mit Youtube, Google Maps, und der suche. Facebook bekommt unsere Daten durch Instagram, Whatsapp und natürlich auch durch die Likes auf Facebook. Aber auch Twitter, Yahoo und Amazon und co will, Beziehungsweise bekommt auch unsere Daten. Jetzt gibt es folgende Möglichkeiten.

  1. Deal with it. Gib deine Daten Preis und freu dich auf angepasste Werbung.
  2. Nutz diese Dienste nicht und nehme ggf. eine Alternative.
Doch was für Alternative gibt es wo man nicht nur mit 2 Leuten reden muss weil es keiner nutzt sondern mit möglichst vielen, aber dann doch nicht die Datensammeln ala Facebook und co hat? Die Lösung heißt Dezentrale Netzwerke. Dort kann jeder die Beitrage von den anderen sehen obwohl sie selbst nicht auf der selben Server bzw. Seite sind. Ich erkläre es euch mal so.

Du und deine Schulfreunde seid auf Germanbook, der Deutschen Socialen Seite von diesem Netzwerk. Du Lernst im Internet oder wo auch immer einen Amerikaner kennen der zwar den selben Service nutzt aber von AmericanBook. Dann kommt ein Schweizer mit seinem Swissbook dazu. Jetzt denkst du och nö das ist wie Facebook, Myspace und MeinVZ. 3 Accounts für die 3 Dienste aber nein. Dieser Dezentrale Dienst Kommuniziert mit den Anderen Servern und deren Nutzer. Das heißt du bleibst auf deinem Germanbook mit deinem Kumpel und schreibst mit den anderen auf AmericanBook und Swissbook ohne einen weiteren Account zu machen.
Diese Service heißen Diaspora, Yacy und GnuSocial.

Diaspora Diaspora ist quasi das Dezentrale Facebook mit etwa über 80 Servern (Pods) hat man eine Nette Auswahl.Wo man seine Sachen Posten will. Sucht man also nach seinem Freund sind zwei Sachen wichtig. 1. wie ist sein Nickname 2. Auf welchem Pod ist er beides zusammen ergibt die Adresse in der Suche die man eingeben muss um ihn zu finden. Ich habe z.B. den Nick Tobim91 und befinde mich bei Nerdpol.ch so muss man wenn man auf einem anderen Pod ist einfach nur tobim91@nerdpol.ch eingeben und schon sollte man zu meinem Profil kommen. Das heißt Berliner können wenn sie sich zum Beispiel auf berlinspora.de/ anmelden oder Leute die Toast mögen können sich zum Beispiel bei iliketoast.net anmelden mit mir auf Nerdpol Kommunizieren und natürlich geht das auch andersrum. Zudem kann man mit Hashtags nach bestimmten Themen suchen. Zum Beispiel #Linux für Linux Themen, #anime & #manga sind für die Fans von Japanischer Zeichenkunst interessant und die Gamer sollten #games im Auge behalten. Diese Hashtags kann man alle Folgen so bekommt man von jedem Nutzer diesbezüglich neue Posts sofern er diese öffentlich teilt.
Mein Fazit: Ich find es eigentlich sehr gut. Hashtags haben hier im Gegensatz zu Facebook eher einen Sinn. Es ist ein guter Hybrid zwischen Facebook und Twitter.

Yacy Yacy ist eine Dezentrale Suchmaschine. Doch statt Online im Internet lädt man sich diese auf den Rechner runter und führt sie lokal aus. Zwar gibt es die Möglichkeit eine Yacy Suchmaschine Online zu betreiben, doch mir fällt keine ein die es so im Netz gibt. Diese Möglichkeit hat Vor- und Nachteile.
Vorteil: Du kannst bestimmen was Gesucht wird und was nicht. Magst du die "Bild Zeitung" nicht dafür aber "die Regionale Tageszeitung" kannst du die Suchmaschine so einstellen das keine "Bild" Links in ihr zu finden sind. Danach lässt du das Programm deine Seiten Crawlen die du magst und wirst ihren Inhalt in der Suche finden. Du kannst dann entweder Lokal suchen, aber du bekommst nur deinen Inhalt oder von anderen in die Datenbank zugreifen sofern du eine Peer Suche startest.
Nachteil: An den Inhalt von Google, Yahoo oder Bing kommt Yacy nicht ran. Das heißt suchst du was bestimmtes und findest es nicht, musst du gegebenenfalls einer der Seiten Nutzen. Du kannst dann diese Seite in den Crawler packen aber denk dran es frisst Platz auf der Platte. Wunder dich nicht wenn Yacy auf einmal 20 GB+ auf deiner Platte braucht.
Mein Fazit: Als Lokale Lösung kann man das auf einem USB Stick oder Speicherkarte machen, wenn man etwa 8-32GB Internet drauf Speichern will. Allerdings wäre mir doch da eine Online Seite lieber.

GNUSocial (StatusNet) Es ist das Dezentrale Twitter. Doch leider kann ich NOCH nicht viel dazu Sagen. Das liegt daran das ich es erst seit kurzem entdeckt habe. Aber was es kann wovon ich selber schon mal reden kann werde ich hier mal auflisten.
  1. Also man kann wie bei Twitter auch Hashtags nutzen.
  2. Wie bei Diaspora kann man mit Leuten auf anderen Servern kommunizieren.
  3. Es sind zwischen 140 bis Unendlich viele Zeichen in einem Post möglich. (Till Schweiger und Jan Leyk könnte das gefallen) doch auch hier gilt: Es kommt auf den Host an.
  4. Posten auf Twitter ist möglich
  5. Man kann Gruppen erstellen und auch Speziell Nachrichten für die Gruppen Senden. Ohne anderen dabei zu folgen. 
Tja und das war es auch mit meinem Wissen zu GnuSocial ich befinde mich bei GnuSocial.de unter dem Namen tohbey. Das heißt wer mit mir in Kontakt tretten will sollte es mit @tohbey@gnusocial.de schaffen. Wer mir sein wissen und Erfahrungen zu einen oder mehreren Diensten teilen will kann das hier in den Kommentaren machen oder bei den Diensten selbst.